Die Fragmente neuer Beiträge ruhen auf Notizen,

in Mappen und PC,
weil sie sich hitzebedingt einer detailierten Ausarbeitung widersetzen. Sommer lähmt. Früher war Sommer: Wasser, Freude, Bad, Kukurruzbraten überm Lagerfeuer, Wasser, Freiheit, Luftmatratzen, ungeplantes Feiern, Wasser, Bravo, Sonnenbrand-aber-macht-nichts, Wasser und die Morgensonne im Nussbaum mit dem Gefühl, der Tag liegt –ohne Plan – vor mir: alles kann sich ereignen. Wirklich alles.
Und diese Schlager, deren Töne den Horizont weiter, den Himmel höher machten und den Rhythmus der Clique bestimmten, die noch nicht so hieß, sondern ich und die anderen und Charakter, Ziel und die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrräder jeden Tag verändern konnte.

Das Baden in neun Wochen dauernder dolce-far-tutto- Gegenwart verstellte nicht den Blick auf die Zukunft, und die bestand aus einer Bühne, die von Jahr zu Jahr mehr Größe, Bedeutung, Geld und immer attraktivere Darsteller in immer interessanterer Dramatik, in Tragik, Fantasy, Utopia, Komödie Melodram und Realismus, versprach.
Heute?
immer noch!
Nur, Fantasy kann man streichen.